Archive für die Kategorie 'Bundesland'


Auer Witte Thiel: Inkasso via Gehaltsabtretung ist von Jobwechsel unabhängig

München – September 2013: Gehaltsabtretungen gelten auch dann, wenn ein Schuldner seinen Arbeitgeber im Insolvenzverfahren wechselt oder das Dienstverhältnis erst während des Verfahrens eingeht. Entsprechend informiert Auer Witte Thiel über ein Urteil des Bundesgerichtshofs.

Die Abtretung künftiger Gehaltsansprüche ist insolvenzfest. Das bestätigte der Bundesgerichtshof. Laut Urteil gilt die Abtretung in jedem Fall zwei Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens, egal ob der Schuldner währenddessen seinen Job wechselt oder nicht (BGH Urteil vom 20.9.2012, Az. IX ZR 208/11). Weitere Informationen zum konkreten Fall sowie anderen Insolvenzrechtsurteilen stellt Auer Witte Thiel unter http://www.auerwittethiel-forderungsmanagement.de bereit.

Verhinderung der Lohnabtretung durch Arbeitgeberwechsel liefe Gesetz zuwider

Würde sich die Privilegierung der Vorausabtretung von Arbeitseinkünften einfach durch einen Arbeitgeberwechsel umgehen lassen, liefe dies dem Gesetzessinn zuwider, erklärt Auer Witte Thiel. Inkasso per Gehaltsabtretung dient schließlich genau der Absicherung von Forderungen, weshalb Vorausabtretungen von Lohnansprüchen häufig in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Ratenkreditverträge vereinbart werden. So auch im vorliegenden Fall, wo die Vorausabtretung ein Fahrzeugdarlehen absicherte.

Zwei Jahre nach Abschluss der Abtretungsvereinbarung wurde ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kreditnehmerin eröffnet. Diese wechselte während des laufenden Verfahrens den Arbeitgeber. Daraufhin forderte der Insolvenzverwalter die pfändbaren Anteile des Gehalts, die er bereits vor Verfahrenseröffnung an die Gläubigerbank überwiesen hatte, zurück. Er vertrat die Auffassung, dass Beträge aus dem neuen Arbeitsverhältnis nicht von der Abtretung umfasst gewesen und daher zu erstatten seien.

Auer Witte Thiel: Abtretungsvereinbarung gilt zwei Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Das Gericht beurteilte die Sachlage anders und verwies darauf, dass die Abtretungsformulierung „Bezüge aus einem Dienstverhältnis” keineswegs zwischen bereits bestehenden und künftigen Dienstverhältnissen unterscheide. Daraus folgt, dass abgetretenen Forderungen im Vorfeld des Verfahrens lediglich nach Gegenstand und Umfang bestimmt sein müssen. Wer letzen Endes als Drittschuldner (Arbeitgeber) auftritt, ist zunächst nicht von Belang. Vielmehr genügt es, diesen bestimmen zu können, wenn die Lohnforderungen entstehen, führt Auer Witte Thiel aus. Im Inkasso-Fall des BGH musste die Bank den strittigen Betrag also nicht zurückzahlen.

Über die Kanzlei Auer Witte Thiel

Die Spezialisierung auf Schwerpunktbereiche und der Ausbau von Kernkompetenzen in bestimmten Fachbereichen sind im anwaltlichen Dienstleistungsbereich unverzichtbar. Auer Witte Thiel ist eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Anwaltskanzlei und vertritt mehrere deutsche Versicherungsgesellschaften. Sitz der Kanzlei Auer Witte Thiel ist München.

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axanta AG: Neuer Eigentümer für Fleischerfachbetrieb

Oldenburg – September 2013. Die axanta AG vermeldet eine weitere erfolgreiche Unternehmensvermittlung. Im Rahmen eines Management-Buy-Outs wurde ein langjähriger Mitarbeiter zum neuen Eigentümer der Naturfleischerei Janutta e.K. aus Velbert.

Mit Unterstützung der axanta AG gelang im Juli 2013 die erfolgreiche Vermittlung der 1939 gegründeten Naturfleischerei Janutta e.K. Das Unternehmen ging nicht an einen externen Käufer, sondern an einen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen – den bereits seit 20 Jahren bei Janutta beschäftigten Miroslav Tomic. Weiterführende Informationen zu der Transaktion stellt die axanta AG unter http://www.axanta-unternehmensnachfolge.de/

axanta AG: Interne Übernahmeoptionen bleiben viel zu häufig ungenutzt

„Diese erfolgreiche Unternehmensvermittlung zeigt, dass nicht selten der passende Käufer im unmittelbaren Umfeld des Unternehmens, manches Mal sogar im Unternehmen selbst, zu finden ist“, meint dazu Udo Goetz, Vorstand der axanta AG. Allerdings brauche es gerade bei einem Verkauf an eigene Mitarbeiter die Unterstützung eines erfahrenen Brokers und eines versierten externen Beraters, um die Vertragspartner zusammenzuführen. „Im wahrsten Sinne des Wortes, werden viel zu oft Chancen vertan, weil die Inhaber unerfahren sind und vor allem die direkt vor den Augen befindliche Lösung emotional ablehnen oder gedanklich nicht erkennen“, so Udo Goetz weiter.

Die axanta AG konnte der Naturfleischerei Janutta e.K. recht schnell eine ganze Reihe externer Kaufinteressenten vorstellen. Dennoch entschied sich Altinhaber Stephan Reinhold letzten Endes für Miroslav Tomic, da er seinen Betrieb bei ihm in guten Händen sieht. Zum Sortiment der Fleischerei gehören neben Bio-Fleisch rund 120 Wurst- und Schinkenspezialitäten aus eigener Herstellung, Weine von einem regionalen Winzer, Käse aus ökologischer Landwirtschaft sowie diverse Feinkostartikel. Abgerundet wird das Angebot des axanta AG-Mandanten durch einen Partyservice, der regionale Bekanntheit genießt.

Über die axanta AG

Die 2006 gegründete axanta AG gehört in Deutschland zu den Marktführern unter den unabhängigen Beratungsgesellschaften im M&A-Geschäft. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Beratung und Unterstützung kleiner und mittelständischer Firmen beim Kauf und Verkauf von Unternehmen, Nachfolgeregelungen und stillen sowie aktiven Unternehmensbeteiligungen. Im Fokus stehen kleine und mittelständische Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, welche die axanta AG über alle Phasen hinweg umfassend betreut. Neben dem Hauptsitz in Oldenburg betreibt die Gesellschaft Niederlassungen in Berlin, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Als eines der ersten Unternehmen aus der M&A-Branche wurde die axanta AG vom TÜV Nord nach ISO 9001 zertifiziert.

Pressekontakt:

axanta AG
Dietmar Müller
Huntestraße 12
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Telefon 0173-6733538
E-Mail dietmar.mueller@axanta.com
Internet: http://www.axanta-ag.de

http://www.axanta-unternehmensnachfolge.de/axanta-ag-vermittelt-naturfleischerei-janutta-an-neuen-eigentumer/


INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut bleibt Haftungsdach Nummer eins

Dresden, September 2013: Laut der jährlichen Erhebung des Fachmagazins Cash. bleibt die INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut die Nummer eins unter Deutschlands Haftungsdächern. Die neue Cash.-Hitliste wurde in der aktuellen September-Ausgabe veröffentlicht.

Die INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr. Dass der eingeschlagene Weg richtig ist, bestätigt die aktuelle Liste des Finanznachrichten-Fachmagazins Cash. Bereits seit 1983 publiziert die Zeitschrift in ihren Hitlisten jährlich branchenrelevante Zahlen, Fakten und Daten und richtet sich damit vor allem an unabhängige Finanzberater. Im Jahr 2008 wurde erstmals eine Rangliste der umsatzstärksten deutschen Haftungsdächer erstellt. Detaillierte Informationen zu den Cash.-Listen sowie zur Position der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut werden unter http://www.infinus-ag-jubilaeum.de/ zur Verfügung gestellt.

INFINUS AG weiterhin Marktführer der deutschen Haftungsdachanbieter

Die Cash.-Bewertung fußt auf einer Umfrage, die zur Jahresmitte 2013 unter den nicht konzerngebundenen Anbietern einer Erlaubnis als gebundener Agent für die erweiterte Beratung in Finanzinstrumenten nach dem Kreditwesengesetz (KWG) versendet wurde. Deutschlandweit gibt es zur Cash.-Hitliste kein vergleichbares Barometer. Bereits 2008 konnte die INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut mit großem Abstand den ersten Rang bei den Provisionserlösen belegen und diese Spitzenposition auch in den Jahren 2010, 2011 und 2012 beanspruchen. 2013 nimmt die INFINUS AG die Topposition somit zum vierten Mal in Folge ein.

Gemessen an der absoluten Höhe der Umsatzerlöse bleibt die INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut weiterhin Deutschlands Haftungsdach Nummer eins – so das Ergebnis der jährlich durchgeführten Cash.-Erhebung. Mit einem Gesamtumsatz von 43,49 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2012/2013 steht das Dresdner Haftungsdach an der Spitze des aktuellen Branchenbarometers.

Die Cash.-Hitliste für Haftungsdachanbieter kann hier eingesehen werden:

http://www.INFINUS.de/assets/doc/INFINUS-AG-Hitliste-Haftungsdaecher-Cash-09-2013.pdf

Über die INFINUS GRUPPE

Die INFINUS GRUPPE ist ein multifunktionaler Full-Service-Dienstleister und Konzeptanbieter mit Hauptsitz in Dresden und führend in der Entwicklung und im Vertrieb von exklusiven Finanzprodukten für unabhängige Finanzberater. Zu den beiden zentralen Einheiten zählen die INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut (2002 gegründet) als nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) lizenziertes Unternehmen und Haftungsdach mit 850 Partnern sowie die INFINUS AG Ihr Kompetenz-Partner (Gründung 2003) als Multikompetenz-Zentrum für nach dem Gewerberecht tätige Finanzberater mit insgesamt 2.500 Geschäftspartnern.

Das lückenlose Allfinanzkonzept ermöglicht eine Beratung von der Alters- und Risikovorsorge über Immobilien bis in die anspruchsvollsten Kategorien des Private Banking. Zur hauseigenen Produktpalette gehören neben substanzwertbasierten Festzinsprodukten und Genussrechten in verschiedenen Laufzeiten und Ausrichtungen auch flexibel kombinierbare, inflationsgeschützte Sachwertlösungen mit den Bausteinen Edelmetalle, Rohstoffe und Immobilienanlagen. Die 2013 gegründete INFINUS PrivatAkademie GmbH gewährleistet zudem eine unabhängige Aus- und Weiterbildung in den Schlüsselqualifikationen fachlicher, methodischer und sozialer Beratungskompetenzen.

Für Rückfragen und weitere Informationen:

INFINUS PR & Marketing GmbH
Ansprechpartnerin: Denise Voigtsberger
Loschwitzer Str. 38
01309 Dresden
T: 0351-6569350
F: 0351-65693525
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http://www.infinus-ag-jubilaeum.de/infinus-ag-finanzdienstleistungsinstitut-fuehrt-cash-hitliste-der-haftungsdaecher-an/


Auer Witte Thiel informiert: Insolvenzgericht nicht zu Wohnsitzermittlung verpflichtet

M ünchen – September 2013: Welche Folgen es haben kann, bei Gericht keine ladungsf ähige Anschrift anzugeben, musste j üngst ein Schuldner erfahren, dem die Restschuldbefreiung nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens doch noch versagt wurde. Auer Witte Thiel berichtet, wie es dazu kommen konnte.

Zun ächst lief alles ganz normal: Ein Schuldner leitet ein Insolvenzverfahren mit Antrag auf Restschuldbefreiung ein, die ihm auch angek ündigt wird. Die bisherige Insolvenzverwalterin wird zur Treuh änderin bestellt und das Insolvenzverfahren aufgehoben. Einziger Haken: Der Schuldner befindet sich im Ausland – eine ladungsf ähige Anschrift liegt nicht vor. Genau dies, erl äutert Auer Witte Thiel, wurde dem Schuldner schließlich zum Verh ängnis.

Auer Witte Thiel: BGH legt Schuldner vor allem mangelnde Kontaktbem ühung zur Last

Die Rechtsanw älte, die unter weitere Informationen zum Thema Insolvenzrecht bereitstellen, erkl ären: Durch das Vers äumnis seiner Mitwirkungspflicht, eine Adresse anzugeben, unter der er erreichbar ist, hatte der Schuldner keinen Kenntnisstand vom Verfahrensverlauf. Die Treuh änderin konnte lediglich eine Postfach- und E-Mail-Adresse ermitteln. Die dorthin gesandten Schreiben erreichten den Schuldner nach eigener Aussage jedoch nicht.

Von ihm selbst sei ferner kein Versuch ausgegangen, Kontakt aufzunehmen und sich über den aktuellen Stand zu informieren. Das änderte sich auch mit seiner R ückkehr nach Deutschland nicht. Seine neue Anschrift übersandte er der Treuh änderin und dem Gericht lediglich per E-Mail, ohne nachzuhaken, ob diese eingegangen waren. Dies war aufgrund veralteter/falscher Adressen nicht der Fall. Da der Schuldner sein ausl ändisches Postfach geschlossen hatte, war er somit f ür Gericht und Treuh änderin unerreichbar.

Auer Witte Thiel: Vernachl ässigung der Obliegenheitspflicht hat Konsequenzen

Aufgrund der verungl ückten Kommunikation erreichten den Schuldner weder die Zahlungsaufforderungen der Treuh änderin, die unter Fristsetzung ihre Mindestverg ütung verlangte, noch die Aufforderung zur Stellungnahme, als diese angesichts fehlender Reaktion einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellte. Somit ging das Gericht davon aus, der Schuldner sei unbekannt verzogen und gab dem Antrag statt, der anschließend öffentlich verk ündet wurde.

Endlich aufmerksam geworden, legte der Schuldner Rechtsbeschwerde beim BGH ein und klagte auf Einsetzung in den vorigen Stand. Dies wurde jedoch abgelehnt. Zur Begr ündung erl äutert Auer Witte Thiel: Aufgrund der Verletzung seiner Mitwirkungspflicht und mangelnder Kontaktinitiative tr ägt der Kl äger die Alleinschuld an der Kommunikationsmisere und ihren Folgen, wie der Verfristung des Antrags. Das Insolvenzgericht dagegen trifft keine Pflicht, Nachforschungen über den Wohnsitz des Schuldners anzustellen (BGH-Urteil vom 16. Mai 2013, AZ. IX ZB 272/11).

Über die Kanzlei Auer Witte Thiel

Die Spezialisierung auf Schwerpunktbereiche und der Ausbau von Kernkompetenzen in bestimmten Fachbereichen sind im anwaltlichen Dienstleistungsbereich unverzichtbar. Auer Witte Thiel ist eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Anwaltskanzlei und vertritt mehrere deutsche Versicherungsgesellschaften. Sitz der Kanzlei Auer Witte Thiel ist München.

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SafeTIC: Moderne Fernüberwachungssysteme bieten wirksamen Vandalismusschutz

SafeTIC: Moderne Fernüberwachungssysteme bieten wirksamen Vandalismusschutz

Mannheim – August 2013. Zerschnittene Sitzpolster in Bussen und Bahnen, beschädigte PKW oder beschmierte Wände – die Bandbreite an Vandalismusschäden ist lang. Die blinden Wutattacken kommen uns in Deutschland mit rund einer Milliarde Euro jährlich teuer zu stehen. Umso wichtiger sind Schutz und Prävention, weiß die SafeTIC AG. Genau das leistet moderne Fernüberwachung.

Vandalismus ist längst kein ausschließliches Phänomen „schwieriger Großstadtviertel“. Selbst auf dem Dorf werden Schul-, Hauswände oder Flure beschmiert, Scheiben in Bushäuschen eingeschlagen oder Firmengelände beschädigt. Abfinden müssen sich die Betroffenen damit allerdings nicht. Die SafeTIC AG verweist auf moderne Fern- und Videoüberwachungssysteme, die sich in der Praxis bereits vielfach bewährt haben. Unter stellt die SafeTIC AG zudem weitere Informationen rund um das Thema Vandalismusschutz bereit.

SafeTIC informiert: Direkte Täteransprache verhindert Delikte in 92 Prozent der Fälle

Als sehr wirksam gegen Einbruch und Vandalismus erwiesen haben sich Fernüberwachungssysteme mit Audio-Alarmverifikation. Geht bei der SafeTIC-Leitstelle ein Alarm ein, kann dieser sofort überprüft werden – per Hörverbindung und mittels völlig überraschender, direkter Ansprache der Eindringlinge.

In der Regel haben Einbrecher und zerstörungswütige Menschen eines gemeinsam: Sie wollen nach ihrer Tat so schnell wie möglich unbemerkt entkommen, erläutert die SafeTIC AG. Werden sie direkt von den Leitstellenmitarbeitern angesprochen, geht dieser Plan nicht auf und sie verlassen den Ort des Geschehens in 92 Prozent der Fälle unverrichteter Dinge.

Videoüberwachung hilft bei Erfassung der Täter und liefert wichtige Beweise

Ist das Alarmsystem zusätzlich mit einer Überwachungskamera gekoppelt, liefern die Aufnahmen darüber hinaus wertvolle Hinweise, die zur Ergreifung und Überführung des Tatverdächtigen führen. Je nach Einsatzgebiet bietet die SafeTIC AG verschiedene Kamerasysteme für unterschiedliche Anwendungsbereiche wie Parkhaus oder Ladengeschäft. Darunter auch Modelle wie die bewegliche 360° Dome-Kamera. Dank ihrer glatten Kuppelform und ihres massiven Gehäuses hält sie Vandalismusattacken wie heftigen Schlägen, sowie Manipulationsversuchen wie dem Verdecken des Sichtfeldes, ohne Weiteres stand.

Neben der Kameraauswahl lassen sich die Systeme weiter an persönliche Sicherheitsbedürfnisse anpassen. Beispielsweise mit einer stillen Alarmfunktion, die – von den Eindringlingen unbemerkt – die Polizei alarmiert oder einer biometrischen Zugangssteuerung, erläutert die SafeTIC AG.

Über die SafeTIC AG

Die SafeTIC AG mit Hauptsitz in Mannheim ist ein Unternehmen, das sich auf biometrische Systeme mit Fingerabdruck und Fingermorphologie spezialisiert hat. Auch in den Bereichen der Videoüberwachung, der Einbruchmeldetechnik (EMA) sowie des Personenschutzes der Marke DOC (fernüberwachter Defibrillator) ist die SafeTIC vertreten.

Ziel der SafeTIC ist es, kleine und mittelständische Unternehmen mit einer praktikablen und kostenrationalen Technologie in Form einer Sicherheitslösung für Personenschutz sowie den effektiven Schutz sensibler Räumlichkeiten auszustatten.

Kontakt SafeTIC AG

SafeTIC AG
Natalia Schogin
Floßwörthstraße 57
68199 Mannheim

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Auer Witte Thiel: Berufung auf Obliegenheitspflichten nicht immer möglich

München – August 2013: Normalerweise führt eine Obliegenheitsverletzung des Versicherungsnehmers dazu, dass der Versicherer im Schadenfall leistungsfrei ist, erläutert Auer Witte Thiel. Hat die Versicherung die Leistung jedoch abgelehnt, ist auch eine Berufung auf die Obliegenheiten nicht mehr möglich. Auer Witte Thiel informiert über ein entsprechendes Urteil des Bundesgerichtshofs.

Geklagt hatte ein Versicherungsnehmer, der von seiner Wohngebäudeversicherung die Leistungsübernahme für Frostbruchschäden erstreiten wollte. Diese waren infolge eines Heizungsausfalls entstanden. Der Gebäudeeigner gab gegenüber der Versicherung an, noch um den Zeitpunkt des Ausfalls vor Ort gewesen zu sein, jedoch nichts von einem Heizungsausfall bemerkt zu haben. Die Versicherung warf ihm vor, das leer stehende Gebäude weder ausreichend geheizt, noch die Wasserleitungen entleert zu haben. Somit habe er die vertraglich vereinbarten Obliegenheiten verletzt, was zu einer Kündigung seitens des Versicherers führte. Weitere Informationen zum Fall stellt Auer Witte Thiel auch auf der Versicherungsrecht-Themenseite zur Verfügung.

Daraufhin bat der Versicherungsnehmer seine Assekuranz per Anwaltsschreiben, den Sachverhalt noch einmal zu überdenken und gab nun plötzlich an, dass seine Frau zuletzt im Gebäude gewesen sei. Obwohl die Heizung an besagtem Datum bekanntlich schon nicht mehr funktionierte, sei es zu diesem Zeitpunkt noch warm gewesen. Der arglistige Täuschungsversuch wurde von der Versicherung erkannt, die anzeigte, noch Rückfragen für die Bearbeitung klären zu wollen. Da sie am selben Tag aber auch die Kündigungsbestätigung und die Erstattung der überbezahlten Prämien verschickte, verwirkte sie das Recht, sich auf die Obliegenheitsverletzung berufen zu können. So entschied der BHG, nachdem der Kläger in den Vorinstanzen gescheitert war.

Auer Witte Thiel: Wer arglistig täuscht, verliert Leistungsanspruch

Normalerweise, so Auer Witte Thiel, ist mit einer arglistigen Täuschung jeder Zahlungsanspruch verwirkt. Da sie aber erst nach der Kündigung erfolgte, habe sie laut BGH keinen Belang mehr. Denn der Schutz vertraglich vereinbarter Obliegenheiten gilt nur, solange sich die Versicherung prüfungs- und verhandlungsbereit zeigt. Mit der Leistungsablehnung endet die Leistungsfreiheit wegen arglistiger Täuschung (Bundesgerichtshof, Urteil vom 13. März 2013 – IV ZR 110/11).

Eine Möglichkeit, sich wieder auf die Obliegenheitsverletzung berufen zu können, gibt es jedoch, erklärt Auer Witte Thiel: Nämlich, indem die Versicherung ihrem Klienten klar anzeigt, dass sie anschließend wieder in die Sachprüfung eintreten will.

Über die Kanzlei Auer Witte Thiel

Die Spezialisierung auf Schwerpunktbereiche und der Ausbau von Kernkompetenzen in bestimmten Fachbereichen sind im anwaltlichen Dienstleistungsbereich unverzichtbar. Auer Witte Thiel ist eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Anwaltskanzlei und vertritt mehrere deutsche Versicherungsgesellschaften. Sitz der Kanzlei Auer Witte Thiel ist München.

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axanta AG expandiert: Neue Niederlassung in Düsseldorf

Oldenburg – August 2013. Die axanta AG – Experte für Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf – bleibt weiterhin auf Erfolgskurs. Der Umzug der axanta AG am 1. September 2013 in besser erreichbare Räumlichkeiten in Düsseldorf ist ein weiteres Zeichen für die richtige Unternehmensstrategie.

Zahlreiche Firmen und Betriebe konnten bereits von der Beratung durch die axanta AG profitieren. Sie sind ein klares Zeichen für den Erfolg des Unternehmens. Dieser manifestiert sich auch in der aktuellen strategischen Entscheidung, die Düsseldorfer Niederlassung in ein infrastrukturell besser gelegenes Büro umzuziehen. Die axanta AG bezieht die neuen Räumlichkeiten zum 1. September 2013.

Kontaktdaten des neuen Standorts der axanta AG

Wichtige Informationen zum neuen Standort, eine Anfahrtskarte und die Kontaktdaten zu allen anderen Niederlassungen werden unter http://www.axanta-ag-bestbewertung.de/ bereitgestellt. Der neue Standort in Düsseldorf befindet sich in einem Gewerbegebiet im Norden der Stadt. Sowohl die Ansprechpartner als auch die Rufnummern bleiben auch nach dem Umzug unverändert. Die neue Adresse lautet: Wanheimer Straße 45, 40472 Düsseldorf.

Das neue Büro der axanta AG bietet eine optimale Infrastruktur

Die neue axanta AG Niederlassung befindet sich in dem Stadtteil Lichtenbroich. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Einwohnerzahl dieses immer beliebteren Stadtteils in kürzester Zeit verdoppelt. Dort liegt ein großes Gewerbegebiet, dessen wichtigster Vorteil in der optimal ausgebauten Infrastruktur liegt. „Mit dem neuen Standort für unsere Niederlassung in Düsseldorf verkürzen wir die Wege für Mandanten zu uns. Das spart unseren Kunden Zeit und Geld und ist ein klares Plus beim Service“, erklärt Udo Goetz, Vorstand der axanta AG. Zuvor befand sich die Filiale in Heerdt im westlichen Teil Düsseldorfs an der Stadtgrenze zu Neuss.

Über die axanta AG

Die 2006 gegründete axanta AG gehört in Deutschland zu den Marktführern unter den unabhängigen Beratungsgesellschaften im M&A-Geschäft. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Beratung und Unterstützung kleiner und mittelständischer Firmen beim Kauf und Verkauf von Unternehmen, Nachfolgeregelungen und stillen sowie aktiven Unternehmensbeteiligungen. Im Fokus stehen kleine und mittelständische Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, welche die axanta AG über alle Phasen hinweg umfassend betreut. Neben dem Hauptsitz in Oldenburg betreibt die Gesellschaft Niederlassungen in Berlin, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Als eines der ersten Unternehmen aus der M&A-Branche wurde die axanta AG vom TÜV Nord nach ISO 9001 zertifiziert.

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SafeTIC AG stellt die wichtigsten Trends der SicherheitsExpo 2013 vor

Mannheim – August 2013. Vom 3. bis zum 4. Juli fand in München die SicherheitsExpo – eine der führenden Fachmessen für Sicherheitstechnik im deutschsprachigen Raum – statt. Die SafeTIC AG nimmt dies zum Anlass, um über die aktuellsten Branchentrends zu berichten und informiert über neue Lösungen und Herausforderungen beim Schutz vor Sicherheitsgefahren.

Rund 120 Austeller aus dem In- und Ausland präsentierten am 3. und 4. Juli im Münchener Veranstaltungscenter MOC moderne Sicherheitslösungen in den Kategorien Brandschutz, Gebäudesicherheit, Kommunikation und Datenschutz. Die Spezialmesse richtet sich vor allem an Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen und will das generelle Bewusstsein für Sicherheitsfragen schärfen, so SafeTIC. Weiterführende Informationen über die Messe stellt die SafeTIC AG unter zur Verfügung.

Komplexe Sicherheitslösungen für Industrie, Logistik, Handel, Banken und Behörden

Ergänzt wurden die Ausstellungsflächen von einem umfangreichen Vortrags- und Tagungsprogramm, das Teilnehmern die Möglichkeit zum Austausch über wichtige Sicherheitsthemen bot. Auf über 4.500 Quadratmetern Ausstellungfläche informierten Sicherheitsunternehmen und hochkarätige Referenten das interessierte Publikum über eine umfassende Bandbreite an Themen. Erörtert wurden neben dem Wandel von Sicherheitskonzepten und den Anforderungen an zeitgemäße Personen- und Zugangskontrollsysteme unter anderem die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten IP-basierter Videoüberwachungssysteme sowie Brandschutzkonzepte als Bestandteil der Unternehmenssicherheit.

In dieser bewährten Form fand die SicherheitsExpo bereits zum 10. Mal statt, was den Stellenwert des Themas Sicherheit in der Wirtschaft für die SafeTIC AG klar unterstreicht.

SafeTIC: Erstmalige Vergabe des PROTECTOR-Awards auf SicherheitsExpo

Die Schirmherrschaft über die SicherheitsExpo, auf der in diesem Jahr erstmals auch eine Auszeichnung vergeben wurde, hatte der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann.
Die Preisverleihung des PROTECTOR-Awards für Sicherheitstechnik erfolgte in drei Kategorien, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Gefahrenmeldetechnik.

Bereits jetzt steht der nächste Veranstaltungstermin fest, informiert die SafeTIC. Die diesjährige SicherheitsExpo wird vom 2. – 3. Juli 2014 stattfinden, ebenfalls in München.

Über die SafeTIC AG

Die SafeTIC AG mit Hauptsitz in Mannheim ist ein Unternehmen, das sich auf biometrische Systeme mit Fingerabdruck und Fingermorphologie spezialisiert hat. Auch in den Bereichen der Videoüberwachung, der Einbruchmeldetechnik (EMA) sowie des Personenschutzes der Marke DOC (fernüberwachter Defibrillator) ist die SafeTIC vertreten.

Ziel der SafeTIC ist es, kleine und mittelständische Unternehmen mit einer praktikablen und kostenrationalen Technologie in Form einer Sicherheitslösung für Personenschutz sowie den effektiven Schutz sensibler Räumlichkeiten auszustatten.

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Auer Witte Thiel informiert: veraltete Schallschutznormen sind kein Mietmangel

München – August 2013: Der Bundesgerichtshof befasste sich jüngst mit der Frage, ob eine unzeitgemäße Tritt- und Schallschutzdämmung einen zur Mietminderung berechtigenden Mangel darstellt. Über das Urteil und den konkreten Fall berichtet Auer Witte Thiel.

Im vorliegenden Fall, über den Auer Witte Thiel unter näher berichtet, hatte der Wohnungsmieter eines 1952 nach dem Krieg wiederaufgebauten Altbaus geklagt. Streitpunkt war die Tritt- und Schallschutzdämmung zwischen seiner Obergeschoss- und den darüber liegenden Dachgeschosswohnungen. Letztere waren im Zuge eines Dachgeschossausbaus 2003 entstanden. Die Vermieterin hatte im Dachgeschoss auf einer Fläche von 21 m² den Estrich entfernen und erneuern lassen. Auf weiteren, 96 m² und 59 m² großen Flächen, war der alte Estrichbelag nur abgeschliffen und verspachtelt worden.

Der Mieter monierte nun, dass die Schallisolierung weder 1952 noch zum Zeitpunkt des Dachgeschossausbaus den geltenden Schallschutzstandards entsprochen habe und minderte die Miete 2007 um 20 Prozent, erläutert Auer Witte Thiel den Hintergrund des Tatbestands.

BGH gibt Revision statt: Vermieterin muss Mietminderung nicht akzeptieren

Während das Amtsgericht der Klage stattgab und das Mannheimer Landgericht die Berufung der Vermieterin zurückwies, gab ihr der Bundesgerichtshof schließlich recht. Der VIII. Zivilsenat kam zu dem Urteil, dass eine Altbauwohnung keinen schallschutztechnischen Mangel aufweist, solange der Tritt- und der Luftschallschutz den DIN-Normen entspricht, die zum Zeitpunkt Gültigkeit besaßen, an dem das Gebäude errichtet wurde. Die einzige Ausnahme sind anders lautende, schriftlich fixierte Abreden, führt Auer Witte Thiel ergänzend aus.

Im konkreten Fall, so der BHG, sei die Intensität des Eingriffs in die Gebäudesubstanz viel zu gering gewesen, um ihn mit einem Neubau oder einer grundlegenden Veränderung vergleichen zu können. Nur dann nämlich, erläutert Auer Witte Thiel, ist es möglich, auf die zum Datum der Änderungsarbeiten geltenden DIN-Normen abzustellen. Im vorliegenden Beispiel sei dies jedoch in keinster Weise gerechtfertigt, so das Gericht.

Demnach ist der Tritt- und Luftschallschutz in einem Gebäude vertragsgemäß, wenn er den Standards zu Zeiten der Errichtung entspricht (Urteil v. 5.6.2013, VIII ZR 287/12). Darüber hinausgehende Anforderungen, so Auer Witte Thiel, können Mieter nicht verlangen.

Über die Kanzlei Auer Witte Thiel

Die Spezialisierung auf Schwerpunktbereiche und der Ausbau von Kernkompetenzen in bestimmten Fachbereichen sind im anwaltlichen Dienstleistungsbereich unverzichtbar. Auer Witte Thiel ist eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Anwaltskanzlei und vertritt mehrere deutsche Versicherungsgesellschaften. Sitz der Kanzlei Auer Witte Thiel ist München.

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Auer Witte Thiel informiert: veraltete Schallschutznormen sind kein Mietmangel

Auer Witte Thiel informiert über Gesetzesänderung im privaten Insolvenzrecht

München – August 2013: Am 7. Juni beschloss der Bundesrat das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte. Damit wird das Restschuldbefreiungsverfahren von bisher sechs auf drei Jahre halbiert, informiert Auer Witte Thiel.

Sofern die Verfahrenskosten und mindestens 35 Prozent der Schulden beglichen sind, können sich Existenzgründer und Verbraucher künftig bereits nach drei Jahren von ihren Restschulden befreien lassen. Bisher war eine Restschuldbefreiung nicht vor sechs Jahren möglich, erläutert Auer Witte Thiel. Dies liegt auch im Interesse der Gläubiger, so die Kanzlei, die unter weitere Informationen über die Gesetzesreform bereitstellt.

Viele Gläubiger gehen bisher trotz langwierigem Verfahren leer aus, weil den Schuldnern Anreize fehlen, sich um Begleichung der Forderungen zu bemühen. Dies ändert sich mit der Insolvenzrechtsreform. Schuldnern stellt sie einen schnelleren wirtschaftlichen Neustart in Aussicht, während Gläubiger von dem damit verbundenen Zahlungsanreiz profitieren und nach drei Jahren nun zumindest einen Teil ihrer Forderungen erhalten.

Auer Witte Thiel: Insolvenzplan nun auch in Verbraucherinsolvenzverfahren möglich

Unterstrichen wird der Zahlungsanreiz von einer Anordnung zu Beginn künftiger Insolvenzverfahren. Demnach muss ein Antragsteller auf Restschuldbefreiung einem Erwerb nachgehen oder sich zumindest um eine angemessene Arbeit bemühen. Andernfalls können Gläubiger jederzeit einen schriftlichen Versagungsantrag stellen. An dieser Insolvenzverfahrensregelung ändert sich nichts, so Auer Witte Thiel.

Nicht ausgeschlossen ist dabei die Möglichkeit der Einigung: Erstmalig können mit der Reform nun auch Insolvenzpläne in Verbraucherinsolvenzverfahren eingebracht werden. Das heißt, dass Schuldner – unabhängig von gesetzlichen Quoten und Verfahrensdauern – mit ihren Gläubigern Regelungen für eine individuelle Entschuldung treffen können, erläutert Auer Witte Thiel. Kommt es zu einer Einigung, ist der Weg für einen finanziellen Neubeginn frei.

Besserer Schutz für Mitglieder von Wohnungsgenossenschaften

Eine weitere, wichtige Neuerung betrifft Mitglieder von Wohnungsgenossenschaften. War es bisher so, dass die Kündigung der Mitgliedschaft durch Vollstreckungsgläubiger oder Insolvenzverwalter einem Wohnungsverlust gleichkam, sollen insolvente, natürliche Personen mit Inkrafttreten des Gesetzes vor diesen Folgen geschützt werden.

In ihren wesentlichen Teilen soll das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte am 1. Juli 2014 in Kraft treten. Eine rückwirkende Geltung für laufende Insolvenzverfahren ist – ausgenommen die Einbringung eines Insolvenzplans – nicht angeordnet.

Über die Kanzlei Auer Witte Thiel

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Auer Witte Thiel informiert über Gesetzesänderung im privaten Insolvenzrecht